Feuerwehr der Stadt Wiehl wirbt für mehr Frauen



„Nicht mit der Hälfte des Teams auf der Ersatzbank spielen“

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Sie schneidet Verletzte aus Autowracks, löscht Wohnungs- und Waldbrände, dichtet Leckagen bei Chemikalientransportern ab und kommt bei Sturm- und Unwetterschäden zum Einsatz: Das Einsatzspektrum der Freiwilligen Feuerwehr in Wiehl ist groß. Über 190 Menschen sind hier 24 Stunden am Tag für ihre Mitmenschen aktiv – davon sind 20 Frauen.

„Wir möchten verstärkt weibliche Mitglieder gewinnen, da diese wertvolle Fähigkeiten wie Teamfähigkeit und Belastbarkeit für den Dienst in der Feuerwehr mitbringen. Wer die Frauen außen vor lässt, spielt mit der Hälfte des Teams auf der Ersatzbank!“, erklärt Stadtbrandinspektor Guido Schulz. „Noch sind Frauen in diesem anspruchsvollen Ehrenamt unterrepräsentiert, doch die Zahl in unserer Feuerwehr steigt stetig. Vor allem aus der Jugendfeuerwehr treten viele junge Frauen in die Einsatzabteilungen über.

„Frauen am Zug“ lautet das Motto der bundesweiten Werbekampagne für mehr weibliche Ehrenamtliche in den Freiwilligen Feuerwehren. Ironisch-charmante Slogans wie „Frauen sind Katastrophen [gewachsen]“ oder „Frauen an den [Brand]-Herd“ ironisieren Vorurteile gegen den Dienst von Frauen in der Feuerwehr; zudem sollen sie das Interesse an den vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr wecken.

Wiehl, 02.04.2008, Jens Schmidt

Mittwoch, 20. August 2008, Thorsten Hoffmann