IuK Gruppe Wiehl trainiert Funkkonzepte bei großen Schadenlagen
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IuK Gruppe der Feuerwehr Wiehl trainiert MANV Funkkonzept

Bei größeren Einsatzlagen wird eine zuverlässige und genaue Dokumentation der Geschehnisse immer wichtiger. Auch ist es von großem Vorteil für den Einsatzverlauf, wenn ein zentraler Ansprechpartner für alle Beteiligten vor Ort ist. Dies ist neben der Realisierung einer funktionierenden Kommunikation an der Einsatzstelle eine der zentralen Aufgaben der IuK Gruppe Wiehl.
Am 16. November 2011 wurde die IuK Gruppe der Feuerwehr Wiehl vor die Aufgabe gestellt, eine MANV Lage (Massenanfall von Verletzten) rein funktechnisch abzuarbeiten. Um eine möglichst hohe Realitätsnähe zu erhalten, wurde eine sich ständig verändernde Einsatzlage durch die Kameraden der IuK Gruppe Bergneustadt eingespielt. Man könnte sagen, dass gefunkt wurde bis die Antennen glühten. Aber nicht nur die Übermittlung von Funkgesprächen war eine der Aufgaben des Funkpersonals, sondern auch die wortgenaue Dokumentation jeder Meldung.
Im Besprechungsraum des Einsatzleitwagens führten unterdessen einige Kameraden den Statusanzeiger. Der Statusanzeiger ist für den organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) ein wichtiges Mittel, um mit einem Blick gebundene und freie Kräfte feststellen zu können. Sollte sich eine Einsatzlage vergrößert, ist dies u.a. an dem Statusanzeiger sehr schnell erkennbar, was dazu beiträgt das frühzeitig Verstärkungskräfte nachgefordert werden können.
Nach der ca. zwei Stunden andauernden Übung zog die Übungsleitung, bestehend aus dem Gruppenführer der IuK Gruppe Bergneustadt Jan Mießner, dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) Carsten Fuhr, und dem Gruppenführer der IuK Wiehl Timo Rosenkranz, ein positives Fazit. Die Übungsleitung freute sich über das gute Zusammenspiel der beiden Fachgruppen in Kooperation mit dem OrgL und bedankte sich bei allen Beteiligten für das große Engagement.
Bild oben: Einsatzleitwagen (ELW) 2 der Feuerwehr Wiehl Archivaufnahme)
DBL, TRO: 20111117
Dienstag, 6. Dezember 2011, Gesamtfeuerwehr